Der Zustand der L279

Durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage ist es erneut zu Überschwemmungen im Bereich der L279 zwischen Pütz und Millendorf gekommen. Dies hat in diesem Jahr schon zum zweiten Mal zu einer Sperrung der Straße geführt. Nach Ansicht der Fraktion der FWG im Rat der Stadt Bedburg ist dies nicht hinnehmbar.

Der Teilabschnitt der L279 stellt für viele Bürgerinnen und Bürger des Stadtgebiets den direkten Zugang zur Anschlussstelle der A61 dar. Schon vor mehreren Jahren hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, den Ausbau des betreffenden Teilstücks vordringlich einzufordern. Außerdem wurde im Zuge dessen gefordert, auf den Neubau der L48n, für den der Bergbaubetreiber RWE Power in der Wiederherstellungspflicht steht, zu verzichten und die hier eingesparten Mittel beispielsweise für einen qualitativ hochwertigen Ausbau der L279 mit Fahrradweg zwischen Pütz und Millendorf einzusetzen.

Die FWG-Fraktion hat den Bürgermeister der Stadt Bedburg gebeten, diesbezüglich sowohl mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, als auch mit dem Bürgermeister der Stadt Grevenbroich unverzüglich Gespräche aufzunehmen, um den Sachverhalt zur Sprache zu bringen. Ein Ausbau des genannten Teilstücks der L279 ist dringend erforderlich. Sollte zudem ein Verzicht auf die L48n auch von der Stadt Grevenbroich erklärt werden können, wären zusätzliche Mittel für Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zu generieren. Dies könnte auf dem Stadtgebiet Bedburg beispielsweise zugunsten der Schaffung eines Fahrradweges an dem betreffenden Teilstück der L279 geschehen.

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