Das Unwetter im Rheinland – Danke an alle HelferInnen!

Die Folgen des Unwetters sind für uns alle unbegreiflich. Was da passiert ist, lässt sich in Worte nicht fassen. Worte wie: „Wir sind in Gedanken bei den Betroffenen, bei den Hinterbliebenen, den Freunden oder KollegInnen“ klingen abgedroschen, kommen aber meist von Herzen. Was können wir nun tun? Wie können wir helfen? Wir haben gestern unserem Bürgermeister unsere Hilfe angeboten, wie die anderen kommunalen politischen Akteure sicher auch. Zur Zeit sieht es so aus, als kommen wir mit einem blauen Auge davon. Die beiden Reitbetriebe an der Erft wurden gestern vorsorglich evakuiert, Menschen mussten auch in Bedburg ihre Wohnungen verlassen, als reine Vorsichtsmaßnahme. Doch wir haben Glück gehabt, bis jetzt. Die Menschen in Erftstadt, der Eifelregion, dem Bergischen Land, dem Sauerland und anderen Städten nicht. Eine Frage, die immer wieder auch in den sozialen Netzwerken gestellt wird, ist, ob es ein Spendenkonto gibt, über das wir den Betroffenen helfen können. Diese Frage richteten wir an Sascha Solbach – Bürgermeister Stadt Bedburg. Denn dies sollte besser zentral aufgestellt werden, damit die Hilfe auch vernünftig eingesetzt werden kann und dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird. Auch haben wir mit dem Malteser Hilfsdienst (MHD) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gesprochen. Beide verweisen bezüglich Geldspenden auf ihre zentralen Spendenkonten. Hierzu wird es im Laufe des Abends noch eine Mitteilung der Verwaltung geben. Die Mitarbeiter von MHD und DRK sind derzeit auch im Einsatzgeschehen eingebunden und konnten daher kurzfristig die Daten nicht mitteilen. Die CDU rief heute zu einer Sachspendenaktion auf. Dieses Engagement finden wir sehr gut. Der MHD wird eine solche Aktion erst nächste Woche starten. Grund hierfür ist, wie mir der nette Mensch am Telefon schilderte, das man erst einmal eine vernünftige Logistik aufbauen und vor Ort eine Abfrage über die benötigten Güter starten möchte. So wird sichergestellt, dass knapper Lagerplatz vor Ort sinnvoll genutzt wird. Das habe man als Lehre aus dem Oderhochwasser mitgenommen. Somit möchten wir euch bitten, bei Sachspenden euch entweder der Aktion der CDU anzuschließen oder in Ruhe zu schauen, was entbehrt werden kann, und dann dem MHD bei deren Aktion zur Verfügung zu stellen. Wir möchten gerne unseren Dank an alle Helfenden, sei es professioneller (Hilfsorganisationen) oder privater Art aussprechen. Wir spüren eine tolle Menschlichkeit in dieser schweren Zeit. Auch hoffen wir, dass die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr, THW, DRK, MHD, JUH, Bundeswehr, Ordnungsamt, Krisenstab und Polizei gesund zurückkehren und die schrecklichen Bilder und Impressionen gut verarbeitet bekommen. DANKE!!!

Im Namen des Vorstandes
Robert Getz,
Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Bedburg e. V. (FWG)

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