Wohnungsmangel in Bedburg: Zeit zu handeln, statt zu spalten

Man sieht es in Bedburg genauso wie in vielen anderen Städten: es herrscht ein Mangel an Wohnungen, ebenso wollen junge Familien und Paare Häuser bauen, finden aber kaum Grundstücke. Gerade im Strukturwandel ergeben sich allerdings neue Chancen für einen modernen Wohnungsbau, der von kleinen Wohnungen bis hin zu großen Häusern allen Menschen eine Bleibe bietet. Ob im Sonnenfeld zwischen Kaster und Bedburg, im Zückerchen auf dem ehemaligen Zuckerfabriksgelände oder durch Lückenschluss im Altbestand: in Bedburg tut sich was und das durchaus in die richtige Richtung, was die FWG einbringt, fordert und sehr gerne weiter unterstützt.

Allerdings sehen das nicht alle politischen Akteure in der Stadt so positiv. Andere spüren lieber die selbstgemachte Angst im Nacken und wollen sie auch den Bedburger Bürgerinnen und Bürgern aufzwingen. Statt mit indiskutablen und billigen Fotomontagen Ängste vor Betonklötzen der 70er-Jahre zu schüren, wie es die Neuauflage des alten Jamaikabündnisses aus den Treibern FDP und Grünen mit einer überraschend führungsschwachen CDU macht und mit Fake News gegen das geplante Hochhaus im Zückerchen hetzt, sollte man Bedburgs Zukunft nicht aufs Spiel setzen und stattdessen die Herausforderungen des Strukturwandels annehmen. Es sind deshalb neue Lösungen gefragt. Die FWG sieht daher neben den großen Planungen in Kaster und Bedburg auch die Möglichkeit, neue Wohnflächen in Kirch-/Grottenherten, Kirch-/Kleintroisdorf und Rath zu schaffen, was entsprechende FWG-Anträge der letzten Monate deutlich gemacht haben.

Auch in Berlin sieht man die aktuelle Lage als Chance: der CDU-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Ralph Brinkhaus, scheint die Meinung der FWG zu teilen. In einem vor ein paar Tagen erschienenen Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte er: „Wir müssen das Bauen insgesamt günstiger machen – sowohl bei selbst genutztem Wohneigentum als auch bei Mietimmobilien.“ Um der Wohnungsnot zu begegnen, gilt seiner Meinung nach das Motto „Bauen, bauen, bauen“. Allerdings scheitere dies insbesondere daran, dass nicht genügend Flächen zur Verfügung stehen. „Das heißt: Ich muss Flächen bereitstellen und die Gebäude in die Höhe bauen, und zwar dort, wo die Menschen wohnen wollen.“ Diese Aussagen treffen derzeit sehr auf Bedburg zu. Wer den nötigen Mut zum Wandel beweist, kann der Stadt eine sehr gute Zukunft ermöglichen – und die FWG will diesen Weg gehen.

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